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Ne­ben un­se­rem um­fang­rei­chen Wa­ren­sor­ti­ment sind wir mit ei­nem brei­ten Ser­vice­an­ge­bot für Sie da. In­for­mie­ren Sie sich hier über un­ser  Leis­tun­gen.

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Viel­leicht ken­nen wir uns ja schon, viel­leicht wa­ren Sie schon ein­mal bei uns in der Apo­the­ke. Und viel­leicht ha­ben Sie da­bei be­merkt, dass es bei uns et­was an­ders zu­geht.

Was uns aus­macht: Wir neh­men Sie per­sön­lich. Denn die meis­ten un­se­rer Kun­den ha­ben ein Pro­blem und su­chen Un­ter­stüt­zung. Des­halb kann man bei uns nicht nur ein Re­zept ein­lö­sen. Wir bie­ten zu­dem ein um­fang­rei­ches Dienst­leis­tungs­an­ge­bot, das Ih­nen in Ih­rem ge­sund­heit­li­chen All­tag hilft, wie z.B. ei­nen ta­ges­ak­tu­el­len Lie­fer­ser­vice. Ak­tu­el­les und kon­stant wei­ter­ge­bil­de­tes Fach­wis­sen, das mit prak­ti­schen Tipps und pro­fun­den phar­ma­zeu­ti­schen In­for­ma­tio­nen Ih­re The­ra­pie be­glei­ten kann. Un­se­re Be­ra­tung un­ter­stüt­zen wir durch mo­derns­te di­gi­ta­le Tech­no­lo­gi­en, wie z.B. das 3D-Mess­sys­tem für ei­ne be­rüh­rungs­lo­se Bein­mes­sung.

Un­ser sym­pa­thi­sches Team geht in­di­vi­du­ell auf Ih­re An­fra­gen ein mit dem Ziel, ein ge­sun­des Stück von Reu­ters­ha­gen zu sein.

Nicht um­sonst ist un­ser Ver­spre­chen: Erst zum Arzt, dann zu uns!

Ihr


Axel Pohl­mann

Apo­the­ker & In­ha­ber

Ge­sund­cen­ter ak­tuell

Um Sie rund­um zu in­for­mie­ren und mit at­trak­ti­ven An­ge­bo­ten zu ver­sor­gen, fin­den Sie hier Hin­wei­se auf ak­tu­el­le Ak­tio­nen, Ver­an­stal­tun­gen und be­son­de­re Leis­tun­gen in un­se­ren Apo­the­ken.

Ein echter Vorteil für Sie: 

Ihr Rezept wird digital!

 

Wir sind bereit und warten nur noch auf den Startschuss der Bundesregierung: Dann können Sie die Vorteile des neuen E-Rezepts bei uns voll ausschöpfen.

 

Weitere Informationen
 

Mit uns gut versorgt:

Hämophilie-Medikamente
 

Seit dem 01.09.2020 erhalten Hämophilie-Patienten ihre Medikation nicht mehr direkt in spezialisierten Hämophilie-Zentren, sondern bekommen dort ein Rezept, das sie in der Apotheke einlösen müssen. Wir sind Mitglied im Verband der Hämophilie-Apotheken e.V. (VHA) und stehen Ihnen in Sachen bedarfsorientierter Belieferung und Beratung gern zur Seite.

 

Bei Fragen rund um die Hämophilie wenden Sie sich bitte an:

haemophilie@gesundcenter.de 

 

Wir ver­sor­gen Sie:

Me­di­zi­ni­sches Can­na­bis
 

Auf An­ord­nung Ih­res Arz­tes be­lie­fern wir Sie mit me­di­zi­ni­schem Can­na­bis, das seit 2017 in Deutsch­land für the­ra­peut­i­sche Zwe­cke ein­ge­setzt wer­den darf. Um ei­ne ef­fi­zi­en­te Ver­sor­gung und ei­ne fun­dier­te Be­ra­tung zu ge­währ­leis­ten, sind wir Mit­glied im Ver­band der Can­na­bis ver­sor­gen­den Apo­the­ken e.V. (VCA). 

 

Bei Fragen rund um Cannabis wenden Sie sich bitte an : 

cannabis@gesundcenter.de

 

Be­stel­len statt War­ten:

Un­se­re Apps für Sie!

 

Spa­ren Sie dop­pel­te We­ge und War­te­zei­ten und be­stel­len Sie Ih­re Me­di­ka­men­te bei uns be­quem per App. Hier fin­den Sie al­le nö­ti­gen In­for­ma­tio­nen da­zu.

Gern neh­men wir Ih­re Be­stel­lun­gen auch te­le­fo­nisch oder über un­se­re Web­site ent­ge­gen. 
 

Spen­den­auf­ruf:

Sa­rah braucht un­se­re Hil­fe!

 

Oh­ne Ope­ra­tio­nen droht ihr ein Le­ben mit Schmer­zen. Doch die Kran­ken­kas­sen ver­wei­gern die Über­nah­me der Ope­ra­ti­ons­kos­ten. Hel­fen Sie mit und spen­den Sie für Sa­rah!
 

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen
 

Ra­deln für Reu­ters­ha­gen!

Das sind un­se­re Apo­the­ken
 

Wenn Sie unser Fahrrad sehen, dann wissen Sie Bescheid: Wir sind für Sie da. Bei Bedarf auch gerne bis vor Ihre Haustüre - mit unserem Lieferservice.
 

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen
 

Pro­fi­tie­ren Sie von un­se­rer Phar­ma­zie-Er­fah­rung

 

Mit einer Krankheit gehen viele Fragen einher. Wir stehen Ihnen mit unserem Know-How zur Seite - und bei vielen organisatorischen Themen, z.B. der Abrechnung mit der Kasse.
 

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen
 

Für unsere kleinen Kunden: 

Un­ser Aus­mal­bild

 

Hier können Sie für Ih­re Kin­der un­ser Ge­sund­cen­ter-Aus­mal­bild her­un­ter­la­den. Wir wün­schen viel Spaß beim Ausmalen!

 

Gesundcenter-Ma­ga­zin

Andere Krankheiten wurden in Pandemie seltener




Ja, es gibt auch noch andere Krankheitserreger als das Coronavirus: Viele davon wurden im vergangenen Jahr in Deutschland aber deutlich seltener registriert. Foto: Christin Klose/dpa-tmn - (c)dpa-infocom GmbH

Berlin (dpa) - Die letzte Erkältung? Eher eine dunkle Erinnerung. Und selbst das Kind, das ständig kränkelte, ist auffällig lange am Stück gesund. Solche Beobachtungen machten einige Menschen während und nach dem Lockdown im vergangenen Frühjahr.


Damals konnte man sich noch fragen: Ist das nur Einbildung? Hört man vielleicht aus Sorge vor Corona mehr in sich hinein oder weiß Symptomfreiheit erst jetzt richtig zu schätzen?


Mittlerweile ist 2020 vorbei und Wissenschaftler haben erste Bilanzen gezogen. Sie scheinen die Beobachtungen des Frühjahrs zu bestätigen: «Die Fallzahlen von vielen anderen Infektionskrankheiten sind während der Covid-19-Pandemie im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen», teilt Sonia Boender vom Fachgebiet Surveillance am Robert Koch-Institut (RKI) auf Anfrage mit. Nicht nur zu Covid-19, auch zu vielen anderen Leiden laufen dort die Daten zusammen.


Um mögliche Pandemieeffekte zu untersuchen, stellten die RKI-Experten eine Analyse zu relevanten meldepflichtigen Krankheiten an, von Tuberkulose über Salmonellose bis zu Hepatitis E. Zwischen März und Anfang August 2020 wurden demnach knapp 140.000 solcher Nicht-Covid-19-Fälle gemeldet. Das entspreche einem Rückgang um 35 Prozent verglichen mit dem Wert, der anhand der Vorjahre (Januar 2016 bis Februar 2020) zu erwarten gewesen wäre. Mögliche jährliche Schwankungen und Trends seien berücksichtigt worden.


Weniger Magen- und Darmerkrankungen


Besonders stark rückläufig waren der Analyse zufolge Atemwegs- und Magen-Darm-Erkrankungen. Sexuell übertragbare Infektionen gingen weniger stark zurück. Aus Expertensicht gibt es nicht den einen Grund für das Sinken der Zahlen. Dies sei von mehreren Faktoren abhängig, erregerspezifisch und nicht allein mit Datenanalyse zu erklären, erläuterte Boender. Aber: Sicherlich hätten auch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie einen Einfluss gehabt. Schul- und Kitaschließungen, Homeoffice, Abstandsregeln, Kontaktbeschränkungen und Handhygiene hätten insbesondere die Mensch-zu-Mensch-Übertragung von Erregern von Atemwegs- und Magen-Darm-Krankheiten verhindert.


Der Gesamtrückgang betraf laut RKI alle Altersgruppen und war bei Kindern bis 14 Jahre und Senioren über 80 am stärksten. Krankheiten wie Windpocken und Keuchhusten traten laut der Auswertung im Untersuchungszeitraum weniger als halb so oft auf wie erwartet. Bei Masern fällt das Minus mit 85 Prozent besonders dick aus. Der Epidemiologe Rafael Mikolajczyk von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erklärt, dass er bei Masern aber weniger den Effekt in den Corona-Einschränkungen suchen würde. Starke Schwankungen von Jahr zu Jahr sind bei Masern üblich. Auch schon Anfang 2020 seien die Zahlen niedrig gewesen.


Dass die reisefreudigen Deutschen wegen der Pandemie weniger in die Ferne schweifen konnten, macht sich laut Expertin Boender ebenfalls bemerkbar: Dadurch seien weniger Krankheiten wie Denguefieber und Malaria beobachtet worden, die sonst bei Reiserückkehrern diagnostiziert werden, erklärte sie.


Bei Meldezahlen ist immer zu berücksichtigen, dass diese nicht nur von den tatsächlichen Erkrankungen abhängen, sondern zum Beispiel auch vom Gang zum Arzt und von Tests. Erfasste Fälle zeigen daher nie ein vollständiges Bild. Könnte es also sein, dass die niedrigeren Zahlen auch mit der Furcht mancher Menschen vor Corona-Ansteckungen in Wartezimmern, dem starken Sars-CoV-2-Fokus im Gesundheitssystem und der Überlastung der Behörden zusammenhängen?


Erster Lockdown beendete Grippewelle


Eine Verschlechterung der Erfassung durch anderweitige Belastungen in der Pandemie sei zwar denkbar, meint Rafael Mikolajczyk. «Dem würde ich aber geringere Bedeutung zuschreiben - und würde schon auch erwarten, dass die Kontrollmaßnahmen Effekte auf andere Infektionen gehabt haben.» Er nimmt ebenso wie Fachleute vom Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin an, dass die Maßnahmen vor allem bei Infektionskrankheiten, die gleich oder ähnlich wie Sars-CoV-2 übertragen werden, ein Grund für deren Rückgang sein können.


Schon im Frühjahr 2020 hatte sich gezeigt, dass der erste Lockdown der Grippewelle ein verfrühtes Ende bereitete. Auch im Herbst und Winter 2020 sind Erkältungen und Influenza nach den bislang verfügbaren Daten seltener als in Vorjahren. Seit September werde ein deutlich niedrigeres Niveau bei der Rate der akuten Atemwegserkrankungen verzeichnet als in den Vorsaisons, schreibt die Arbeitsgemeinschaft Influenza am RKI im Wochenbericht zum Jahresende.


Nicht einmal 300 im Labor bestätigte Influenza-Fälle sind seit Saisonbeginn im Herbst bundesweit gemeldet worden, vor einem Jahr waren es ungefähr zu der Zeit schon mehr als 5000. In der Metropole Berlin sind sogar erst fünf Influenza-Fälle seit Oktober bestätigt. «Es wird bisher von einer Zirkulation von Influenzaviren auf einem extrem niedrigen Niveau in der Saison 2020/21 ausgegangen», schreiben die RKI-Experten. Das deckt sich mit Beobachtungen im Ausland.


Nicht nur Meldedaten, auch die Analyse von Krankschreibungen zeigen Effekte im Pandemiezusammenhang. Wie die Krankenkasse AOK Nordost kürzlich berichtete, bremsten die Schutzmaßnahmen von Ende September bis Mitte November 2020 in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern andere Infektionskrankheiten stark aus. Krankschreibungen seien im Vergleich zu den Vorjahreszeiträumen zurückgegangen, etwa wegen Grippe, Magen-Darm-Infekten, Lungenentzündungen und akuter Bronchitis.


In der RKI-Analyse zu den Meldezahlen ab März zeigte sich bei nur einer der betrachteten Krankheiten eine Zunahme: bei der Hirnentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), die von Zecken übertragen wird. Auch das muss wohl nicht allein mit dem Drang vieler Menschen zusammenhängen, in Lockdown-Zeiten ins Grüne zu gehen. Es gab Warnungen, etwa vom Roten Kreuz, dass es wegen des milden Winters mehr Zecken gebe und die Saison bereits im März begonnen habe.


© dpa-infocom, dpa:210112-99-993642/3



Autor: Christin Klose - 12.01.2021