Erst zum Arzt, dann zu uns!

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Ne­ben un­se­rem um­fang­rei­chen Wa­ren­sor­ti­ment sind wir mit ei­nem brei­ten Ser­vice­an­ge­bot für Sie da. In­for­mie­ren Sie sich hier über un­ser Leis­tun­gen.

Will­kom­men, Reu­ters­ha­gen.


Viel­leicht ken­nen wir uns ja schon, viel­leicht wa­ren Sie schon ein­mal bei uns in der Apo­the­ke. Und viel­leicht ha­ben Sie da­bei be­merkt, dass es bei uns et­was an­ders zu­geht.

Was uns aus­macht: Wir neh­men Sie per­sön­lich. Denn die meis­ten un­se­rer Kun­den ha­ben ein Pro­blem und su­chen Un­ter­stüt­zung. Des­halb kann man bei uns nicht nur ein Re­zept ein­lö­sen. Wir bie­ten zu­dem ein um­fang­rei­ches Dienst­leis­tungs­an­ge­bot, das Ih­nen in Ih­rem ge­sund­heit­li­chen All­tag hilft, wie z.B. ei­nen ta­ges­ak­tu­el­len Lie­fer­ser­vice. Ak­tu­el­les und kon­stant wei­ter­ge­bil­de­tes Fach­wis­sen, das mit prak­ti­schen Tipps und pro­fun­den phar­ma­zeu­ti­schen In­for­ma­tio­nen Ih­re The­ra­pie be­glei­ten kann. Un­se­re Be­ra­tung un­ter­stüt­zen wir durch mo­derns­te di­gi­ta­le Tech­no­lo­gi­en, wie z.B. das 3D-Mess­sys­tem für ei­ne be­rüh­rungs­lo­se Bein­mes­sung.

Un­ser sym­pa­thi­sches Team geht in­di­vi­du­ell auf Ih­re An­fra­gen ein mit dem Ziel, ein ge­sun­des Stück von Reu­ters­ha­gen zu sein.

Nicht um­sonst ist un­ser Ver­spre­chen: Erst zum Arzt, dann zu uns!

Ihr


Axel Pohl­mann

Apo­the­ker & In­ha­ber

Ge­sund­cen­ter ak­tuell

Um Sie rund­um zu in­for­mie­ren und mit at­trak­ti­ven An­ge­bo­ten zu ver­sor­gen, fin­den Sie hier Hin­wei­se auf ak­tu­el­le Ak­tio­nen, Ver­an­stal­tun­gen und be­son­de­re Leis­tun­gen in un­se­ren Apo­the­ken.

Gegen den Corona-Koller:

Unser Ausmalbild vertreibt die Langeweile

Kein Kindergarten, keine Schule, keine Freizeitaktivitäten – gleichzeitig die Eltern im Homeoffice. Eine echte Herausforderung für alle, diese Zeit gut zu gestalten. Ausmalen geht immer, finden wir. Deshalb können Sie hier für Ihre Kinder unser Gesundcenter-Ausmalbild herunterladen. Wir wünschen viel Spaß dabei!

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Auf An­ord­nung Ih­res Arz­tes be­lie­fern wir Sie mit me­di­zi­ni­schem Can­na­bis, das seit 2017 in Deutsch­land für the­ra­peut­si­che Zwe­cke ein­ge­setzt wer­den darf. Um ei­ne ef­fi­zi­en­te Ver­sor­gung und ei­ne fun­dier­te Be­ra­tung zu ge­währ­leis­ten, sind wir Mit­glied im Ver­band der Can­na­bis ver­sor­gen­den Apo­the­ken e.V. (VCA).

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Gern neh­men wir Ih­re Be­stel­lun­gen auch te­le­fo­nisch oder über un­se­re Web­site ent­ge­gen.

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Gesundcenter-Ma­ga­zin

Für Parkourläufer herrschen jetzt ideale Bedingungen




Seit den Ausgangsbeschränkungen bietet sich den Parkourläufern mehr Platz in ihrer Stadt, auch wenn sie nicht mehr zusammen trainieren dürfen. Foto: Frank Molter/dpa - (c)dpa-infocom GmbH

Hamburg (dpa) - Ein Sprung, eine schnelle Drehung und dann die filigrane Landung - wenn Dirk Hüfler Parkour macht, könnte man glauben, die Schwerkraft rund um den Kieler Germaniahafen sei augenblicklich ausgesetzt.


«Ich sehe die Stadt als großen Spielplatz», sagt der 54-Jährige, «wenn ich eine Mauer sehe, dann springe ich darüber. Wenn ich eine Bank sehe, dann springe ich eben darüber». Parkour ist ein sportlicher Lauf, bei dem die Athleten über Hindernisse klettern und springen müssen, um sich ihren Weg durch die Stadt zu bahnen.


Kaum noch Spaziergänger im Weg


In Zeiten von Corona tummeln sich in deutschen Innenstädten weitaus weniger Menschen. «Ich nutze das auch», sagt Dirk, «weil ich jetzt natürlich nicht so darauf achten muss, ob jemand im Weg ist». Weniger als sonst müsse er fürchten mit unachtsamen Spaziergängern, Kindern oder Hunden zusammenzustoßen.


Am anderen Ende des Germaniahafens trainieren Franzi Heyn und David Keck. Sie kennen Dirk als Trainer des Parkourkurses der Kieler Christian-Albrechts-Universität. Franzi versucht gerade ein waghalsiges Manöver, bei dem sie über ein Geländer springt. Dahinter geht es tief runter. Franzi ist hochkonzentriert. «Es geht nicht um Ästhetik, sondern darum schnell und effizient Hindernisse zu überwinden», sagt die 28-Jährige.


Bevor sie vor vier Jahren anfing, habe sie viel geturnt. Parkour mache sie allerdings am liebsten. Ihr Freund David stimmt ihr zu: «Man muss sein Gedächtnis auch erstmal darauf trainieren, eine Bewegung so zu machen, wie man sie möchte». Auch er hätte sich schon in anderen Sportarten versucht, die seien ihm aber zu langweilig gewesen, sagt der 29-Jährige.


Trainieren zu zweit


Franzi und David trainieren in der Coronakrise zu zweit und dürfen dies auch, da sie zusammen wohnen. Die Corona-Beschränkungen würden aber auch sie belasten, «weil wir uns in der Gruppe einfach nicht mehr treffen dürfen, das ist das Problem», sagt Franzi.


Kein Einzelfall, findet Lucas Flümann von der Deutschen Sporthilfe und betont:. «Was diese Szene auch ausmacht, sind die so genannten Jams». Das seien Veranstaltungen, bei denen sich die Action-Athleten herausfordern, einander Tipps geben und miteinander feiern. «Und das findet alles gerade nicht statt. Also schon ein elementarer Teil, der die Szene ausmacht, geht verloren», bedauert er.


Flümann betreut das Projekt «Our House» der Deutschen Sporthilfe. Ziel sei die Unterstützung von Action-Sportlern wie BMXern, Skatern oder Parkourläufern, damit sie ihrem Hobby neben dem Beruf auf einem professionellen Level weiterverfolgen können. Um mitmachen zu können zähle aber nicht nur die athletische Leistung. Auch Werte wie der gegenseitige Respekt und das Inspirationspotenzial für die Szene seien wichtig. Was alle Action-Sportarten zur Zeit eint, sagt Flümann, ist dass die Coronakrise auch hier viele wichtige Zusammenkünfte verhindert.


Spezielle Situation durch Corona


Die jetzige Situation könne für ihn sogar gefährlich werden, betont der Kieler Parkourläufer Dirk Hüfler: «Wenn ich irgendwo runterfalle oder mir doch etwas passieren sollte, bin ich alleine». Passiert sei ihm zwar noch nichts, die Angst begleite ihn natürlich trotzdem: «Parkour ist Kopfsache. Man ist in der Halle, springt 2,50 Meter, unter dir ist eine weiche Matte. Dann bist du hier draußen, siehst die 2,50 Meter genauso, und denkst, dass schaffe ich nie».


Gerade trainiert Dirk vor allem die Grundlagen. In der Coronakrise möchte auch er keine Risiken eingehen. Wie für viele Kieler gelte auch für ihn: Auch wenn der Alltag allmählich zurückkehrt, will er keine Wagnisse eingehen.



Autor: Frank Molter