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Abhärtung für Körper: Nicht in Temperaturkomfortzone bleiben




Mehr als nur Entspannung: Die Hitze in der Sauna trainiert den Körper und macht ihn anpassungsfähiger. Foto: Christin Klose/dpa-tmn - (c)dpa-infocom GmbH

Berlin (dpa/tmn) - Der auf Naturheilkunde spezialisierte Mediziner Andreas Michalsen würde nach eigenen Worten allen Menschen raten, Kalt-Warm-Duschen, Saunagänge oder Kneipp-Anwendungen wie das Wassertreten zu machen.


Solche Kalt- und Warmreize seien ein Stressor für den Körper, wie Sport zum Beispiel auch. «Das heißt, der Körper wird trainiert und passt sich an», sagt der Professor für Klinische Naturheilkunde der Charité sowie Chefarzt der Abteilung Innere Medizin und Naturheilkunde am Immanuel-Krankenhaus in Berlin.


«Wer übertrieben gesagt immer nur mit Wärmflasche bei 22 Grad im Zimmer sitzt, dessen Körper kann etwa bei Schmuddelwetter Probleme mit der Anpassung haben - und wird damit anfälliger für Erreger», so Michalsen. «Deshalb ist es ratsam, nicht immer in der Temperaturkomfortzone zu bleiben.»


© dpa-infocom, dpa:210921-99-300692/2



Autor: Christin Klose - 21.09.2021